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Bilder vom Damenteam Pinzgauertreffen
26.05.2005
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Camp Styria / Camp Styria 2000

Nachdem wir beim Aufbau des Lagers anfangs mit Regenfällen zu kämpfen hatten wurden wir beim Treffen mit strahlendem Wetter belohnt. Das Lager befand sich am Fuße der Burg Rabenstein, am Turnierplatz, bei dem die Fam. Prietel eine Mostschenke betreibt.
Insgesamt haben sich 138 Teilnehmer mit 88 mehrspurigen und 7 einspurigen Fahrzeugen eingefunden.

9 Haflinger,  25 Jeep, 1 Kübelwagen, 2 Munga
1 Mud, 5 Pinzgauer, 15 Dodge, 3 Hummer
1 VWDK (VW Doppelkabiner), 1 Horch Mannschaftswagen (Sonderserie)
1 Scout Car M3A1  , 1 Chevrolett
4 M35, 6 Steyer 680
1 Gräf & Stift, 1 Ostdeutscher LKW
1 Berliett, 4 GMC, 1 Diamond Abschleppwagen, 1 Wart la France Abschleppwagen
1 Kettengrad, 2 BMW Beiwagengespanne, 1 Zündapp Beiwagengespann
3 KTM Moped, 4 Motorräder, 9 Anhänger (2 stk Wasserhänger)   
15 kleine Zelte, 4 Großzelte (3 vom Club)

Ein Teil der Teilnehmer reiste bereits am Mittwoch an.

Am Donnerstag wurde das Treffen offiziell eröffnet, am Nachmittag fand die erste kurze Ausfahrt zum Poidl Wirt zum Kegeln statt (Abwicklung Horst). In Kombination mit dem Luftdruckgewehrschießen (Abwicklung Franz) wurde ein Bewerb ausgetragen, welcher großen Anklang fand. Für die Sieger winkten viele Preise wie z.B. 4 stk Fässer zu je 50 lt Motoröl.
Am Freitag fand die Ausfahrt in die Gablenz Kaserne nach Graz statt. Es nahmen 62 Mehrspurige und 2 Einspurige Fahrzeuge teil. In der Kaserne wurde uns der Jaguar mit seinem Waffensystem vorgestellt sowie eine ausführliche Einführung in die Aufgaben und Ausrüstungsgegenstände des ABC Abwehrzuges erteilt. Danach konnten wir am Mittagessen in der Kaserne teilnehmen.
Der Konvoi wurde von unseren Ordnern traumhaft über die Kreuzungen geleitet, unterstützt von 2 Polizeimotoradstreifen. Ein Konvoi in der Wienerstraße ist ganz schön lange, aber von der Kaserne bis zum Gaschler mußte ich mit den Fahrzeugen hinter mir nur 1 mal an einer roten Ampel stehenbleiben, bevor die Motoradstreife die Kreuzung für uns freigab. (Streckenführung über die Baiernstraße, UKH, Wienerstraße nach Gratwein, Deutschfeistritz Frohnleiten)
Der Konvoi ist nie abgerissen. (Bei der Anreise zur Kaserne über den Hauptbanhmhof ließ sich das wegen der Baustelle nicht ganz realisieren) Zurück im Camp besuchten uns unsere Freunde vom UNIMOG Club mit 38 wunderschönen Fahrzeugen.
Am frühen Morgen am Samstag hat eine Abordnung vom GGWC noch schnell beim Brautaufwecken mitgeholfen. (Walter und Horst haben aus praktischen Überlegungen gleich in Uniform geschlafen, um die Abfahrt ja nicht zu versäumen. Der Postenkommandant von Frohnleiten, welcher der Auslöser unseres Einsatzes war hat den verabredeten Treffpunkt zeitlich leider nicht ganz geschafft.) Um 09.00 Uhr sind wir dann in Richtung Semriach aufgebrochen.
Bereits in Frohnleiten hat mein Haflinger Probleme bekommen und bei der ersten Steigung seinen Geist aufgegeben. Damit habe ich mit einer Tradition weitergemacht, daß zumindest 1 Heger Fahrzeug immer einmal geschleppt werden muß. Danke an Adi für das Mitnehmen. Somit ist unser Lumpensammler auch zu seinem Einsatz gekommen. (Der Haflinger blieb beim Gasthaus in Semrich zurück) Hubsi hatte mit seiner KTM Startschwierigkeiten und kam etwas später nach. Die Gendarmeriemotoradstreife brachte uns 2 verlorengegangene Italiener nach Semriach nach. (Wegen spätem Tanken haben sie die Abfahrt verpaßt.)
In Semriach haben wir die Lurgrotte besucht und einen Jeep mit abgebrannter Zündspule und verschmorten Zündkabeln zurücklassen müssen. (Zündung war eingeschaltet)
Danach Mittagessen und Abfahrt über eine sehr wenig befahrene Gemeindestraße über Wiesen in den Augraben und nach Friesach. Dank meines defekten Haflingers konnte ich nun diverse Teilnehmerfahrzeuge quasi als Führungsfahrzeuge requirieren und von Gerät zu Gerät wechseln. Die Abfahrt legte ich größtenteils als Sozius auf dem BMW Gespann der Italiener zurück.
Einen weiteren Haflinger (diesmal von Ruth) mußten wir wegen steckengebliebener Bremsen abstellen und aufgeben. Die Fahrt auf die Alm machten nicht mehr alle Fahrzeuge mit, ein Teil fürchtete sich vor dem nahenden Gewitter, das dann doch ausblieb. Die Mutigen wurden beim Gruppenfoto mit einem Schluck Schnaps belohnt. Ein Motorrad wurde vom Lumpensammler aufgeladen und schließlich der Konvoi statt wie ursprünglich geplant über den Silberberg über Stübing zurück ins Lager geführt.
Dieser Samstag war sehr anstrengend und alle freuten sich auf ein Bier bei unserer von Heinz super geführten Ausschank und auf das 120 kg Grillschweinderl. Alles in allem haben sich die Teilnehmerfahrzeuge super gehalten, nur ein Teil unserer Fahrzeuge hat die Strapazen im Gebirge nicht ausgehalten.
In Walters und meinem Namen bedanke ich mich nochmals für die Unterstützung bei
Fredi Jantscher, der uns die Veranstaltung an diesem Platz erst ermöglicht hat,
der Marktgemeinde Frohnleiten,
der Marktgemeinde Semriach,
der Mostschenke Prietl und der Buschenschank Fedl,
der Gablenz Kaserne mit AR Paulewics und Vzlt Kren
und allen weiteren Sponsoren.
Besonders bedanke ich mich bei allen freiwilligen Mitarbeitern des GGWC, die uns wunderbar unterstützt haben. Alle Teilnehmer haben von den von Heinz sehr gut postierten Ordnern an den Kreuzungen nur so geschwärmt. Weiters wurden wir sogar von der Polizei und der Gendarmerie für die gute Organisation und Ausrüstung der Kreuzungsregler gelobt.
Bis zum nächsten Camp Styria im Jahr 2003.

Dietmar (Purzi)

Bilder dazu gibt es im Fotoalbum


zuletzt geändert am 13.08.2012 um 20:14